IQ Innovationspreis 2016 Energie/Umwelt/Solarwirtschaft - Erklärfilm
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IQ Innovationspreis 2016 Energie – Erklärfilm

Mit Hilfe von Licht lassen sich Solarmodule erstmals zerstörungsfrei recyceln
Über dieses Projekt

Clevere Ideen aus Mitteldeutschland: Der IQ Innovationspreis

Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland werden seit 2005 neuartige, marktreife Produkte, Prozesse und Dienstleistungen gefördert. Die Preise werden für die Cluster:  Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences verliehen und ein Gesamtsieger wird übergreifend von einer Jury ausgewählt.

 

In neun Erklärfilmen werden komplexe Sachverhalte populärwissenschaftlich dargestellt. commlab beweist als Filmproduktion seine journalistische Kompetenz, alle Themen bereiten  Fachredakteuren verständlich auf. Die Innovationen werden über Illustrationen und Animationen bildhaft dargstellt und durch den Preisträger erklärt.

 

Die langjährige Zusammenarbeit mit der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH zeigt das entgegengebrachte Vertrauen. commlab vereint technische Filmproduktion mit redaktioneller Aufbereitung und stellt seine Expertise für Erklärfilme aufs Neue unter Beweis.

 

Die Produktion wird in einem Filmstudio mit verschiedenen Kameras und Greenscreen-Technik realisiert. In der Postproduktion werden diese Bilder mit Animationen in einem Film vereint. Mit der ausgewählten Musik entstehen acht Filme für die große Leinwand zur Preisverleihung im festlichen Rahmen.

 

Sieger im Cluster Energie/Umwelt/Solarwirtschaft: Loser Chemie GmbH

 

Seit Oktober 2015 unterliegen Photovoltaik-Module dem Elektroaltgerätegesetz und müssen recycelt werden. Bislang gibt es für sogenannte Dünnschicht-Photovoltaik-Module weltweit nur ein Verfahren in Anwendung, bei dem die Module geschreddert und anschließend die Bruchstücke mit Schwefelsäure ausgelaugt werden. Das ist aufwändig, teuer und erlaubt anschließend nur eine eingeschränkte Verwendung des Glasabfalls.

 

Einen völlig neuen Ansatz verfolgt die Loser Chemie GmbH aus Zwickau mit ihrem opto-physikalischen Verfahren. Das erlaubt es, alle Arten von Dünnschicht-PV-Modulen vollständig in ihre Bestandteile zu zerlegen und vollständig zu recyceln. Dabei transportiert ein Laserstrahl punktuell Energie in die Halbleiterschicht zwischen Front- und Rückglas des PV-Moduls. Es entsteht eine Sollbruchstelle, an der sich mittels Vakuumsaugern das Front- und Rückglas zerstörungsfrei voneinander trennen lassen. Anschließend können die Metalle und –verbindungen durch die biologisch abbaubare Methylsulfonsäure vollständig von den Gläsern abgewaschen, und so die Metalle Cadmium, Selen, Tellur, Gallium, Molybdän und Indium  separiert werden. Darüber hinaus ist es erstmals möglich, das hochwertige Front- und das billigere Rückglas sortenrein für die Produktion von Fensterglas, Flachglas oder neue PV-Module zu recyceln. Das spart Rohstoffe und Energie. Noch 2016 soll eine komplette Demonstrationsanlage für die innovative Technologie fertiggestellt werden. Nach der Markteinführung ist der Aufbau regionaler Recyclingzentren in der Nähe großer Flachglas- bzw. PV-Produzenten geplant.

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