IQ Innovationspreis 2016 Chemie/Kunststoffe - Erklärfilm
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IQ Innovationspreis 2016 Chemie – Erklärfilm

Antimikrobiell wirkende Gummioberflächen verhindern die Ausbreitung von Bakterien, Viren und Pilzen
Über dieses Projekt

Clevere Ideen aus Mitteldeutschland: Der IQ Innovationspreis

Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland werden seit 2005 neuartige, marktreife Produkte, Prozesse und Dienstleistungen gefördert. Die Preise werden für die Cluster:  Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences verliehen und ein Gesamtsieger wird übergreifend von einer Jury ausgewählt.

 

In neun Erklärfilmen werden komplexe Sachverhalte populärwissenschaftlich dargestellt. commlab beweist als Filmproduktion seine journalistische Kompetenz, alle Themen bereiten  Fachredakteuren verständlich auf. Die Innovationen werden über Illustrationen und Animationen bildhaft dargstellt und durch den Preisträger erklärt.

 

Die langjährige Zusammenarbeit mit der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH zeigt das entgegengebrachte Vertrauen. commlab vereint technische Filmproduktion mit redaktioneller Aufbereitung und stellt seine Expertise für Erklärfilme aufs Neue unter Beweis.

 

Die Produktion wird in einem Filmstudio mit verschiedenen Kameras und Greenscreen-Technik realisiert. In der Postproduktion werden diese Bilder mit Animationen in einem Film vereint. Mit der ausgewählten Musik entstehen acht Filme für die große Leinwand zur Preisverleihung im festlichen Rahmen.

 

Sieger im Cluster Chemie/Kunststoffe: Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH

 

Jährlich treten in Europa rund 1.8 Millionen Fälle von Krankenhausinfektionen durch multiresistente Keime auf. Um die Übertragung von Mikroorganismen zu verhindern, werden zunehmend keimtötende Oberflächen durch Beimischungen von Silber oder spezielle Beschichtungen eingesetzt. Diese Verfahren sind jedoch sehr teuer und die Wirkung nicht von langer Dauer.

 

Einen anderen Weg geht die Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH aus Waltershausen mit ihren antimikrobiell wirkenden Elastomeren. Die Innovation überträgt ein für Kunststoffe bekanntes Wirkprinzip erstmals auf elastische Gummis. Dabei wird der Gummimischung vor der Weiterverarbeitung eine geringe Menge spezifischer Metallionen beigemischt. Diese reagieren an der Oberfläche des Gummis mit Wasser aus der Luftfeuchtigkeit und bilden eine Übergangsmetallsäure. Deren Oxonium-Ionen sorgen für einen sauren pH-Wert der Oberfläche, wodurch eine antimikrobielle Barriere gegen Mikroorganismen entsteht. So können z.B. Griffe, Handläufe und Haltestangen in Krankenhäusern, Toiletten, Küchen und öffentlichen Verkehrsmitteln die Übertragung von Keimen unterbrechen. Die beigemischten Metallionen werden bei der Reaktion nicht verbraucht, was eine sehr lange Wirkdauer garantiert. Gleichzeitig wird die Wirkung nicht durch Schweiß und andere Umwelteinflüsse beeinträchtigt. Darüber hinaus ist die Innovation gegenüber bisherigen Verfahren wesentlich günstiger. Bis Ende 2016 soll die Technologie in den industriellen Maßstab überführt werden.

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Kategorie

Erklärfilm

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