IQ Innovationspreis 2014 Preisträger aus Halle - Erklärfilm
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IQ Innovationspreis 2014 Halle – Erklärfilm

Ein neues Verfahren senkt den Zeitaufwand und die Kosten für umfangreiche Genom-Analysen
Über dieses Projekt

Mitteldeutschland hat Köpfchen: Der IQ Innovationspreis

 

Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland werden neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen gefördert, speziell aus den Bereichen Automobiltechnologie, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences.

 

Damit will die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft steigern. commlab unterstützt sie dabei, und das schon seit mehreren Jahren.

 

In acht Filmen werden komplexe Sachverhalte populärwissenschaftlich dargestellt. Die Leipziger Produktion zeigte hier auch ihre journalistische Kompetenz, schließlich wurden alle Themen von Fachredakteuren aufbereitet. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH entwickelte commlab Expertenwissen, das sich in diesen Erklärfilmen aufs Neue gezeigt hat.

 

Gedreht wurde in Studios mit mehreren Kameras. Dank Greenscreen-Technik und Animationen leuchten die Ideen der IQ-Innovationspreisträger jedem, aber wirklich jedem, sofort ein. Das glauben Sie nicht? Bitte sehen Sie sich doch einfach mal den einen oder anderen Film selbst an.

 

Sieger aus Halle: BioSolutions Halle GmbH

 

Genetische Analysen auf der Basis von DNA-Sequenzierungen gehören in Forschung und Medizin seit einigen Jahren zum Standard. Ermöglicht wird dies durch leistungsfähige Sequenziergeräte, die allerdings nur in großen Zentren verfügbar sind. Preiswerte Benchtop-Sequenzierer können dagegen bislang nur relativ kleine Ausschnitte bis zu circa zehn Mio. Basenpaaren aus Genomen auslesen. Zum Vergleich: das menschliche Genom enthält rund 3,2 Mrd. Basenpaare.Die BioSolutions Halle GmbH und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben jetzt ein effizientes Verfahren für Komplett-Genom-Analysen auf kleineren Geräten entwickelt: die Restriktions-Fragment-Sequenzierung (RESTseq). Dabei wird das Gesamtgenom zunächst durch Zugabe von Restriktionsenzymen „verdaut“ und anschließend Fragmente mit der gewünschten Länge größenisoliert. Durch Wiederholung des Vorgangs mit einem weiteren Restriktionsenzym schrumpft die DNA-Probe exponentiell auf weniger als zehn Prozent der Ausgangsgröße, bleibt aber nach wie vor auswertbar. Die Zeit für die Sequenzierung verringert sich so von Wochen auf wenige Stunden. Auch die bioinformatische Analyse der Informationen reduziert sich aufgrund der kleineren Datenmenge radikal. Im Ergebnis sinken die Investitions- und Wartungskosten. Dabei ist RESTseq flexibel an die Aufgabenstellung anpassbar, von der klinischen Forschung, über die Forensik, bis zur Tier- und Pflanzenzucht.

  • BACKSTAGE

    • KUNDE
      Metropolregion Mitteldeutschland
    • WEBSITE
      www.mitteldeutschland.com
    • REGIE
      Sándor Mohácsi, Axel Kunz
    • KAMERA
      Norman Treffkorn

Kategorie

Erklärfilm

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